Web-Design: einfach und pragmatisch

erstellt am:
April 23, 2019
|
letzte Aktualisierung:
Apr 23, 2019

Usability - UX Design - Screen Design - User Interface - Experience Design

Man ertrinkt in vielen schicken Worten, mit vielen Definitionen rund um Oberflächen, der digitalen Welt. Doch was ist denn jetzt ein gutesDesign? Auf diese Frage habe ich eine einfache Antwort: Es muss einfach sein!  

So und nun die Frage der Fragen: Wo fang ich bloß an? DasWichtigste zuerst: Kenne deine Zielgruppe! Es geht nicht (nur) darum was dir gefällt. Welches Geschlecht hat deine Zielgruppe, wie alt ist sie, welcheInteressen, wo kommen sie her, welche Erwartungen haben sie und über welchesEndgerät greifen sie zu? Wenn das geklärt ist, kann es schon losgehen.

Nun zur Struktur

Welche Seiten möchte ich auf meiner Website haben?

Wer malt denn nicht gerne Diagramme ;) So jetzt kennen wir also unsere Zielgruppe und die Struktur der Website. Dann gehen wir doch direkt mal über zur Usability. Wie müssen Navigationselemente angeordnet werden, dass sich der User zurechtfindet?

Die Bedienung muss nutzerfreundlich sein (Definition von Usability).Ich erwarte also meine Navigation oben genauso wie das Logo, bei dem ich erwarte, immer wieder auf der Homepage zu landen. Navigations- und Content Bereich müssen klar getrennt werden, schließlich haben sie auch unterschiedlicheAufgaben. Beim Fernsehen sehe ich ja auch nicht ständig die Bedienungselemente.

Zur Gestaltung

Natürlich gibt es gestalterische Aspekte, die wichtig sind:Harmonische Seitenaufteilung, viele Seite sind so überladen, dass der User denWald vor lauter Bäumen nicht sieht. Wie lässt sich also das Auge desBetrachters lenken? Aufgrund unserer Lesegewohnheit von links nach rechts und von oben nach unten zu lesen, sollte die Wichtigkeit der Inhalte entsprechend platziert werden. Das Seitenlayout sollte auf allen Seiten gleich sein, sodass sich der Nutzer intuitiv (also ohne Hilfe) zurechtfindet. Diese Seitenelemente könnten z. B. das Logo, die Navigation, oder der Hintergrund sein. Und hier noch ein kleiner Tipp: Sei mutig! Langweilig kann jeder, aber achte auch hierbei auf deine Zielgruppe!

Noch wichtig 

Auf was musst du sonst noch achten? Welche Farben hat deinCorporate Design? Die Farbgebung sollte auf all deinen Medien dieselbe sein.Doch für die digitale Welt gelten ein paar andere Regeln. Farbkontraste beeinflussen die Usability. Jeder User kann den Kontrast und die Helligkeit an seinem Endgerät einstellen (aber wer macht das schon). Lesen am Bildschirm ist sehr viel anstrengender als auf dem Papier. Deswegen solltest du auf hohe, aber nicht zu hohe Kontraste besonderen Wert legen. Hier auch nochmal der Verweis auf deine Zielgruppe. Die Wahl der Farben nimmt Einfluss auf die Wahrnehmung derSeite. Gibt es hier Vorlieben für Farben? Bist du eine Versicherung? Blau ist eine sehr vertrauensvolle Farbe!

Hallo Content

Vermeide lange Texte, der User ist lese faul, reduziere dieTexte auf Kernaussagen. Wenn du mehr zu sagen hast, setze einen Link oder einenButton „mehr dazu“. So gibst du dem User die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob er mehr lesen möchte oder nicht. Gliedere deine Inhalte in überschaubare Sektionen auf. Bilder oder Grafiken lockern das Gesamtbild auf, sodass der Leser beim Betrachten deiner Seite nicht müde wird . Auch Buttons(bei Buttons solltest du darauf achten, dass sich die Maus bzw. der Cursoroptisch anpasst und der User somit eine Rückmeldung bekommt) oder Icons helfen dir dabei. Aber sei hier vorsichtig: Das Gehirn erfasst max. 7 Elemente auf einmal (du brauchst mehr? Ok, bedenke aber, dass der User hier mehr Zeit zumErfassen benötigt). Bei Icons solltest du selbstredend darauf achten, dass man auch versteht, was du damit sagen möchtest.

Zuletzt noch das …

Nachdem du ja jetzt schon fertig bist, zum Schluss noch ganz wichtig: Prüfe, dass deine Website responsive (Anpassung der Größe des Fensters auf das jeweilige Gerät) ist. Wir alle haben einen PC, Laptop, iPad oder einHandy. Deine Website sollte auf allen Geräten einwandfrei laufen und optimiert sein. Nichts nervt einen Anwender so, wie eine Website, auf der man das Handy schief halten muss, der Text dann immer noch winzig ist, und man zoomen und scrollen muss um etwas lesen bzw. gut erkennen zu können; ein fetter Minuspunkt in Sachen Usability. Denke auch daran, dass es verschiedene Browser undBetriebssysteme gibt. Du merkst schon: ordentlich testen! 

So jetzt wünsche ich viel Spaß mit deiner neuen Website und wenn du es nicht alleine schaffst:  Wir sind für dich da =)

Christina Schorer

Autor

Christina Schorer

Christina ist eine Grafikdesignerin mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in Print und Web. Bei green flames verantwortet sie den Bereich Experience Design mit dem Schwerpunkt Digitale Marke und Website. Mutige Ideen gepaart mit Pragmatismus beschreiben Ihre Arbeit am besten.

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